Auch dieses Jahr hat sich Skandia wieder entschieden den Schmetterlingskindern Hoffnung zu schenken und unterstützt den Verein debra-austria, der ausschließlich durch private Spenden finanziert wird.
Skandia spendet Hoffnung
„Gerade als Vorsorgeunternehmen ist es mir und allen Skandia Mitarbeitern ein persönliches Anliegen, unsere soziale Verantwortung wahrzunehmen. Das passt zu unserer langfristigen Strategie, nachhaltige und sichere Vorsorgelösungen für jedermann zu bieten, sei es Frau oder Mann, Kind oder Rentner. Nachdem Kinder unsere Zukunft sind, haben wir uns auch dieses Jahr entschieden, die Schmetterlingskinder zu unterstützen. Schmetterlingskinder haben ein besonders schweres, schmerzhaftes Leben. Da liegt es nur auf der Hand, tatkräftig zu helfen“, erzählt Gerhard Hopfgartner, Vorstand Skandia Österreich.
Haut, so verletzlich wie die Flügel des Schmetterlings
Epidermolysis bullosa (EB) ist eine erbliche Hautkrankheit, bei der die Haut schon bei geringster mechanischer Belastung Blasen bildet oder reißt. Das Leben der Betroffenen ist geprägt von Blasen und Wunden, täglicher Wundversorgung und häufigen Schmerzen. Bei schweren Formen von EB ist auch die Lebenserwartung verringert oder durch erhöhtes Krebsrisiko gefährdet. EB ist heute noch nicht heilbar. Um das Leben der Betroffenen zu erleichtern, helfen professionelle Wundversorgung, Schmerzbehandlung und- wenn nötig chirurgische Eingriffe. Dafür wird Geld benötigt. Der Verein debra-austria finanziert sich ausschließlich durch private Spenden.
Ziel: langfristige Sicherung der medizinischen Versorgung
In Österreich gibt es in etwas 500 Schmetterlingskinder. Da die Zahl vergleichsweise gering ist, kann die öffentliche Hand keine kompetente medizinische Versorgung gewährleisten. „Durch das Engagement einzelner Betroffener, einer kleinen Gruppe von Ärzten und Therapeuten und die Solidarität und Hilfestellung vieler Spender konnte 2005 die weltweit erste Spezialklinik für Schmetterlingskinder in Salzburg errichtet werden.“, erklärt Dr. Riedl, Obmann der debra-austria.
Im weltweit ersten Center of Excellence für EB wird an der Entwicklung einer Heilungsmöglichkeit gearbeitet. Bei laufenden Betriebskosten von rund 350 000 Euro pro Jahr ist debra-austria gänzlich auf private Unterstützung angewiesen.